Der Film Ihres Lebens
Ihr Leben, erzählt von Ihnen selbst.
Sie haben ein Leben hinter sich, über das es einiges zu erzählen gibt. Ich mache daraus einen Film. Gedreht an den Orten, an denen dieses Leben stattgefunden hat, in Ihrer eigenen Stimme, mit Musik, die es nur für Ihre Familie gibt.
Für Ihre Kinder. Für Ihre Enkel. Und für alle, die später einmal wissen möchten, wie es wirklich gewesen ist.
Fotos hat jede Familie. Kisten voll.
Was auf keinem Foto zu sehen ist: wie Sie klingen, wenn Sie von Ihrem ersten Auto erzählen. Die Pause, die Sie vor der Pointe machen, seit vierzig Jahren an derselben Stelle. Wie Sie kurz zögern, bevor Sie etwas sagen, das Sie eigentlich für sich behalten wollten.
Ihre Kinder kennen das alles. Ihre Enkel vielleicht noch. Danach wird es dünn, und die Stimme ist erfahrungsgemäß das Erste, was verblasst.
Kein Interview vor einer weißen Wand.
Ich drehe dort, wo das Leben stattgefunden hat. Im Elternhaus, in der Werkstatt, auf dem Hof, am Kanal. Ich bringe Licht mit und nehme mir den ganzen Tag.
Was am Ende entsteht, ist kein Mitschnitt. Es ist ein Film, mit einem Anfang und mit Ruhe an den Stellen, an denen Ruhe hingehört.
Die Orte
Wir fahren dorthin, wo die Geschichten spielen. Ein Zimmer, ein Weg, eine Werkbank. Solche Bilder tragen mehr als jedes Studio, und meistens fällt das Erzählen dort auch leichter.
Das Archiv
Fotos, Dias, Super 8, alte Briefe. Ich digitalisiere, was da ist, und arbeite es in den Film ein. Die Scans bleiben bei Ihnen, ganz unabhängig davon, was aus dem Film wird.
Die Zeit
Ein ganzer Tag für ein Leben. Mit Pausen, mit Kaffee dazwischen und mit der Möglichkeit, eine Geschichte noch einmal von vorn zu erzählen, wenn sie beim ersten Mal nicht sitzt.
Wer den Film macht
Ich mache diese Filme, weil ich weiß, was fehlt, wenn sie nicht existieren.
PLATZHALTER, bitte vor der Veröffentlichung ersetzen. Hier stehen etwa 120 Wörter von Fabian selbst, als Antwort auf vier Fragen: Wann hast Du zum ersten Mal gemerkt, dass ein Leben verschwindet, wenn es niemand aufnimmt? Was hast Du vorher gemacht, das Dich dafür qualifiziert? Warum machst Du das neben dem eigentlichen Geschäft und nicht stattdessen? Was ist Dir bei den Dreharbeiten wichtig, das Du sonst nirgends erklären kannst?
Dazu links ein Foto bei der Arbeit, kein Porträt vor grauem Hintergrund.
Deep Current Audio
Die Musik schreibe ich selbst.
Zu jedem Porträt entsteht ein eigener Score. Ich habe dafür ein Tonstudio, Deep Current Audio, und komponiere dort seit Jahren für Filme.
Für Ihren Film heißt das: keine Musik von der Stange, sondern ein Thema, das aus diesem einen Leben kommt. Meistens finde ich den Anfang davon schon im Vorgespräch, wenn es um den Beruf geht oder um das Instrument, das früher im Wohnzimmer stand. Bei einem Schlosser klingt das anders als bei einer Lehrerin.
Wie es abläuft
Nichts davon passiert in Eile.
1
Zuerst sprechen wir miteinander
Im ersten Gespräch geht es nur darum, was erzählt werden soll. Welche Zeit Ihnen wichtig ist, worüber Sie lieber nicht sprechen möchten, wer sonst noch dabei sein sollte. Sie müssen dafür nichts vorbereiten. Die meisten merken erst im Reden, wie viel da eigentlich ist.
2
Dann bereite ich vor
Ich lege eine Lebenslinie an, wir suchen gemeinsam die Orte aus, und ich schaue mir an, was es schon gibt: Fotos, Dias, Super 8, alte Briefe. Alles Zerbrechliche digitalisiere ich, bevor es in den Film kommt. Die Scans bleiben in jedem Fall bei Ihnen.
3
Der Drehtag
Ich komme allein, mit wenig Gepäck. Vor einer einzelnen Person erzählt es sich anders als vor einem ganzen Team. Wir machen Pausen, wann immer Sie mögen, und die meisten vergessen die Kamera nach einer halben Stunde. Wenn ein Tag nicht gut läuft, hören wir auf und ich komme wieder.
4
Und dann entsteht der Film
Schnitt, Musik, Farbe, Ton. Das dauert sechs bis acht Wochen, und dazwischen zeige ich Ihnen eine Fassung, bei der noch alles geändert werden kann. Am Ende bekommen Sie den Film als Datei, auf einem Datenträger zum Aufbewahren und, wenn Sie mögen, als Vorführung im Kreis der Familie.
Vom kurzen Zuspruch bis zum ganzen Leben.
Was der richtige Umfang ist, hängt weniger vom Geld ab als davon, wie viel Sie erzählen möchten. Darüber sprechen wir in Ruhe, bevor irgendetwas entschieden wird.
Die Botschaft
1.490 €
Ein halber Tag für ein paar Sätze an die Menschen, die Ihnen wichtig sind. Auf Wunsch bleibt der Film verschlossen, bis der Anlass da ist, den Sie bestimmen.
- Ein halber Drehtag an einem Ort
- Drei bis fünf Minuten Film
- Farbe und Ton sorgfältig bearbeitet
- Auf Wunsch verschlossen übergeben
Das Porträt
3.490 €
Ein ganzer Tag an den Orten Ihres Lebens. Daraus wird ein Film von 15 bis 25 Minuten, mit eigener Musik. Das ist der Umfang, für den sich die meisten entscheiden.
- Ein ganzer Drehtag, mehrere Orte
- 15 bis 25 Minuten Film
- Fotos, Dias und Super 8 digitalisiert
- Eine Musik, die nur dazu gehört
- Kurzfassung zum Weitergeben
Zwei Filme, ein Leben
8.490 €
Zwei Tage, bei denen auch Ihre Kinder und Enkel zu Wort kommen. Daraus entstehen zwei Fassungen: eine für die Feier und eine, die privat bleibt.
- Zwei Drehtage
- Angehörige erzählen mit
- Eine Fassung für die Familienfeier
- Eine private, verschlossene Fassung
- Der Titelscore gehört der Familie
Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer, die Anfahrt im Münsterland und im Ruhrgebiet ist enthalten. Wenn Ihnen etwas dazwischen vorschwebt oder etwas ganz anderes, sagen Sie es einfach. Es lässt sich fast immer einrichten.
Ich weiß, worauf ich mich einlasse.
Solche Dreharbeiten fallen oft in eine besondere Zeit. Manchmal ist eine Diagnose der Anlass. Manchmal geht das Erinnern nicht mehr so leicht wie früher, und dann wird der Tag eben kürzer als geplant. Damit gehe ich um, wie man damit umgehen sollte: ohne Eile, ohne Kamera im Gesicht, und mit der Möglichkeit, jederzeit aufzuhören.
Was Sie hier auf der Seite sehen, läuft hier, weil eine Familie es mir ausdrücklich erlaubt hat. Alles andere zeige ich nicht herum, auch nicht bei anderen Familien. Das ist der Grund, warum auf dieser Seite so wenige Filme zu sehen sind.
Häufige Fragen
Was mich am häufigsten gefragt wird.
Mein Leben war doch ganz gewöhnlich.
Ist das nicht viel Aufhebens um die eigene Person?
Ich stehe eigentlich nicht gern vor einer Kamera.
Sollte ich damit noch warten?
Ist das ein Testament?
Meine Kinder möchten mir das schenken. Geht das?
Wo drehen Sie, und wie lange dauert das Ganze?
Was passiert mit den Aufnahmen?
Der richtige Zeitpunkt ist der, an dem man noch Zeit hat.
Erzählen Sie mir am Telefon in zwanzig Minuten, worum es bei Ihnen geht. Danach wissen Sie, ob das hier das Richtige ist. Und wenn nicht, sage ich Ihnen das ehrlich, ohne dass Ihnen daraus etwas entsteht.
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